Kategorie: Lesefutter

166. Geburtstag von Oscar Wilde

Zur Feier seines 166. Geburtstages stelle ich euch eine der schillerndste Persönlichkeiten und Literaten des 19. Jahrhunderts vor. Oscar Wilde. Biografisches Geboren am 16. Oktober 1854 als Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde, als Sohn irischer Protestanten, zählt er zu den bekanntesten und bedeutendsten Schriftstellern seiner Zeit. Sein Intellekt ermöglichte es ihm an den Elite Colleges…
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Der militante Pazifist – Zum 50. Todestag Erich Maria Remarques

„Mein Thema ist der Mensch dieses Jahrhunderts, die Frage der Humanität und mein Credo ist das des Individualisten: Unabhängigkeit, Toleranz, Humor.“ (Erich Maria Remarque, 1962) Erich Maria Remarque, einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, wurde am 22.6.1898 in Osnabrück geboren und durch seine pazifistisch-antimilitaristischen Werke weltberühmt. In seinem bekanntesten Werk „Im Westen nichts…
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Von Liebe und Leid : James Baldwin „Beale Street Blues“

„Jeder in Amerika geborene Schwarze ist in der Beale Street geboren, ob in Jackson, Mississippi, oder in Harlem in New York: die Beale Street ist unser Erbe.“  Über James Baldwin, über seine Bücher zu schreiben, bedeutet in erster Hinsicht, diesem großen Sohn Amerikas eine Liebeserklärung zu machen. Eine Liebeserklärung, die sich nur zaghaft in Worte…
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Bücher von Schernikau

Eine „Legende“ – zum 60. Geburtstag von Ronald M. Schernikau

„ich habe angst. bin weiblich, bin männlich, doppelt.“ – so beginnt seine „Kleinstadtnovelle“, mit 18 Jahren geschrieben und 4 Wochen vor dem Abitur dann als gedrucktes Buch in seiner Klasse an Lehrer und Schüler verteilt. Nicht nur eine Coming-out-Geschichte, sondern auch eine radikal freche Gesellschaftskritik, die die ausweglose Situation Jugendlicher in einer auf Anpassung und…
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Fran Ross: „Oreo“ – ein wieder entdeckter Schatz der amerikanischen Literatur

Die Wiederentdeckung des 1974, mitten auf dem Höhepunkt der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, erschienenen, damals jedoch weitgehend unbeachteten, Romans „Oreo“ der amerikanischen Autorin Fran Ross ist, wie es der Autor Max Czollek treffend ausdrückt „ein Glücksfall“ für die Literatur. Christine, die 16-jährige Heldin des Romans ist eine Außenseiterin mit jüdischen und schwarzen Wurzeln, daher auch der ironische…
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In Memoriam: Carlos Ruiz Zafón

„Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.“ Carlos Ruiz Zafón Seine Bücher haben weit mehr als eine Seele – jedes einzelne von ihnen birgt einen großen Schatz. Sie lassen die Menschen träumen und entführen sie…
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Bücher und Filme von und über Rainer Werner Fassbinder

„Schlafen kann ich, wenn ich tot bin“ – zum 75. Geburtstag von Rainer Werner Fassbinder

Am 31.05.1945 wurde einer der bedeutendsten bundesdeutschen Regisseure geboren. Sein kurzes Leben, er wurde nur 37 Jahre alt, war geprägt von einem wahren Schaffensrausch als Filmemacher, Autor und Schauspieler, er hinterließ über 40 Filme, 14 Theaterstücke, zahlreiche Drehbücher, Hörspiele, Texte und spielte selbst in diversen Filmen mit. In seinen Filmen spiegelte er zielsicher die Befindlichkeiten,…
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25. Todestag von Patricia Highsmith

Patricia Highsmith wird den meisten unter euch nur auf Grund ihrer „Ripley-Reihe“ ein Begriff sein, da sie aber noch so viel mehr geschrieben hat und auch Ihre Persönlichkeit sich in ihren Werken widerspiegelt, möchte ich einen kleinen Einblick zu Ehren von Patricia Highsmiths 25. Todestag geben. Ihr Todestag ist zwar der 4. Februar und so…
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Poesie und Revolte im Kiez -Lutz Seilers neuer Roman „Stern 111“

  „Ich blickte nach oben, zu den Lichtern im Turm, die mir den nötigen Beistand versprachen. Nur hier am Wasserturm war Berlin ganz auf meiner Seite. Wirklich Fuß gefasst hatte ich nur hier, im Geräusch meiner Schritte, auf diesem Weg rund um die Insel ….“ Wer wissen will wie es damals kurz nach dem Mauerfall…
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Literaturtipp: Nora Bossong „Schutzzone“

„Wir denken, dass wir unbeteiligt wären, dass uns keine Schuld träfe. Aber vielleicht trifft sie uns gerade deshalb, weil wir unbeteiligt sind, arrogant, erhaben und scheinbar unangreifbar.“ In ihrem Roman „Schutzzone“ skizziert Nora Bossong am Beispiel ihrer Heldin Mira, einer Mitarbeiterin der UN, mit scharfer Beobachtungsgabe die Diskrepanzen zwischen hehren Idealen und politischer Realität. Sie gewährt…
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